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22.11.2017 - 6:32

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Bergfried

Bergfried
Bergfried

Der markanteste Teil der Burganlage ist zweifelsohne der Bergfried. Das staufische Buckelquadermauerwerk ist typisch für die bedeutenden Burganlagen jener Zeit, die im Zusammenhang mit der Dynastie der Staufer errichtet worden und deren Erbauer ihnen nahe standen. Dies war natürlich bei den Reichserbmarschällen aus dem Hause Pappenheim in besonderem Maße der Fall. Auch andere Teile der Burganlage jener Zeit sind bzw. waren aus mächtigen Quadern errichtet. Die Palasruine und Teile der inneren Burgmauer aus diesen Materialien sind noch heute erhalten.

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Bergfried
Bergfried

Das Innere wies ursprünglich beginnend mit dem Verlies im Untergeschoss mehrere Geschosse auf. Die Kragsteine welche die Balkendecken trugen sind im Inneren sichtbar. Den Abschluss bildete eine Wachstube aus Fachwerk. Wie der Turmabschluss genau ausgesehen hatte ist bisher unbekannt. Die Treppe im Innern erschließt den Zugang zur Aussichtsplattform von der sich ein herrlicher Rundblick über Stadt, Tal und auf die Höhen erschließt. Eine Tafel erklärt die wichtigsten Gebäude in der Stadt. Im Gegensatz zur ursprünglichen Situation des Zuganges, einer Holztreppe, die im Notfall zerstört werden konnte hat man später einen steinernen Zugang errichtet.

Lange Zeit hat man angenommen, dass der Bergfried in jeder Burg Aussichtspunkt, Magazin und Depot aber auch letzter Zufluchtsort für die Besatzung war. Dem widerspricht die heutige Forschung. Da der Pappenheimer Bergfried mit seinen ca. 3m dicken Mauern keine Fenster hat kann man wohl davon ausgehen, dass er neben der strategischen auch symbolische Bedeutung als Machtsymbol hatte. Als Aufenthaltsraum für längere Zeit scheint er allein aufgrund der Tatsache, dass er keine Fenster hat, weitgehend ungeeignet.

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