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19.10.2017 - 21:57

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Das Natur- und Jagdmuseum

Natur- und Jagdmuseum
Natur- und Jagdmuseum

Das Naturmuseum gliedert sich derzeit in zwei Teile, eine Darstellung der Geschichte der Jagd im Hause der Reichserbmarschälle der Grafen zu Pappenheim und eine Hauptabteilung zur Geschichte der heimischen Fauna. Die Abteilung Geschichte der Pappenheimer Jagd stellt exemplarisch am Beispiel der ehemaligen Reichsherrschaft Pappenheim und der Reichserbmarschälle die Bedeutung der Jagd für ein ehemalig regierendes reichsunmittelbares Haus, also eine bis 1806 eine Art Landeshoheit ausübende Familie dar. Durch die Besonderheit der Stellung des Hauses Pappenheim in der Reichsgeschichte als Reichserbmarschälle und verbunden mit den im alten Reich üblichen besonderen Rechten für eine solche Familie, u.a. auch in Bezug auf die Jagdausübung und außerdem noch angereichert durch die Besonderheit, dass die Pappenheims das Amt des Reichserbjägermeisters im Weißenburger Forst inne hatten, ergeben sich hier besonders interessante und anschauliche Informationen. Nach Auswertung der Archivalien im Nürnberger Staatsarchiv wird sich dieses Thema später einmal noch weiter präzisieren lassen. Außerdem wird mit Ausstellungen von Zeugnissen der Jagdkultur wie Trophäen, Möbeln, Bildern, Tischgerät, Dokumenten und Jagdutensilien die Pappenheimer Jagdgeschichte vorgestellt. Jagdbilder des aus Pappenheim stammenden Jagdmalers Dr. Jörg Mangold runden das Bild ab.

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Naturmuseum
Naturmuseum

Der Hauptteil dieser Einrichtung befasst sich mit der Geschichte der heimischen Fauna. Eine weitestgehend vollständige Präsentation der jagdbaren Tiere, Säugetiere, Vögel sowie der Fische und Amphibien beschränkt sich bewusst ausschließlich auf das heimische Vorkommen derzeit und in früheren Jahrhunderten hier vertretener Tierarten.

Eine Besonderheit stellt die Großvitrine dar, in der alle unter das bayerische Jagdgesetz fallenden Tierarten in Präparaten vorgestellt werden und per Knopfdruck die Laute dieser Tiere abgerufen werden können. Ein laufender Ausbau der Präsentation ist sowohl im Hinblick auf die Jagdgeschichte, als auch die vollständige Darstellung der heimischen Tierwelt vorgesehen und bereits in Arbeit, andere Bereiche der Naturgeschichte werden das Bild dann später noch weiter abrunden.

Derzeit könne Sie auf 600 m² in zwei Geschossen über 150 Tierarten an präparierten Originalen erleben. Videofilme über die heimische Tierwelt werden in einem eigenen Raum gezeigt.

Die Instandsetzung des Raumes wurde von der gräflichen Verwaltung in Eigenregie durchgeführt.

Organisation, künstlerische Gestaltung und Einrichtung erfolgten durch Julie Comtesse de Rohan – Chabot geb. Gräfin von und zu Egloffstein. Isabell Prinzessin zu Leiningen geb. Gräfin v. u. zu Egloffstein und Dèsirèe Gräfin von und zu Egloffstein.

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