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14.7.2020 - 6:11

Die Vision der Wangari Maathai

Februarfilm im K14

Förderverein für Kunst und Kultur

Die erste afrikanische Friedennobelpreisträgerin
Als „Mutter der Bäume“ ist Wangari Maathai um die Jahrtausendwende weltweit bekannt geworden. Als unermüdliche Streiterin für Gerechtigkeit, Frauenrecht, Frieden und eine lebenswerte Umwelt hat sie es geschafft, dass in Kenia und anderen afrikanischen Ländern seit 1977 mehr als 35 Millionen Bäume unter dem Slogan „Green Belt Movement“ neu gepflanzt wurden. 2004 erhielt sie den Friedensnobelpreis als globale Würdigung ihres aufsehenerregenden Engagements.
Der Film zeigt diese außergewöhnliche Frau in den entscheidenden Stationen ihres Lebens. Sie und ihre MitstreiterInnen pflanzen nicht nur Bäume, sondern auch ein neues Selbstwertgefühl in die Köpfe afrikanischer Frauen. Waangari Maathai war die erste afrikanische Professorin Kenias. Sie emanzipierte ihre Landsleute und bestärkte sie darin, die Gestaltung ihres Lebens wieder selbst in die Hand zu nehmen. So spiegelt der Film auch das Schicksal Afrikas und insbesondere Kenias in der jüngeren Vergangenheit wider.
Der Film schildert, wie Wangari Maathai Frauen mobilisierte, gegen die Entwaldung, Armut, egoistische ökonomische Interessen und Korruption der Regierung vorzugehen und damit zu einer nationalen politischen Kraft wurde, welche schließlich mithalf, Kenias 24-jährige Diktatur zu beenden.
Der Film entstand 2008 als amerikanisch-kenianische Gemeinschaftsproduktion. Die Sprache ist englisch mit deutschen Untertiteln.
Der eineinhalbstündige Film ist auch für Jugendliche gut geeignet und wird als Unterrichtsmaterial empfohlen.


Freitag, 21. Februar 2020, 20 Uhr
K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim.


Eintritt frei, Getränke dazu gegen einen kleinen Unkostenbeitrag.
Freiwillige Spenden für den Kunst- und Kulturverein sind herzlich willkommen.

Dienstag, 18. Februar 2020 09:58 Uhr | Alter: 147 Tage | Dieser Artikel wurde 4804 mal gelesen


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