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23.8.2017 - 0:45

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Portaitkabinett

Portraits von Gottfried Heinrich finden sich als Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphiken und Plastiken von denen es an die 100 verschiedene Typen gibt. Sie setzten zu seinen Lebzeiten ein und hatten bis in das frühe 18. Jahrhundert Konjunktur. Im 19. Jahrhundert entstanden auch Büsten sowie ein Standbild.

Die berühmtesten Bildnisse Gottfried Heinrichs sind die Ölskizze Anthonis van Dycks und die lebensgroße Darstellung ("Conde de Pappenheim") eines spanischen Malers. Die Portraits stehen in der Tradition der Galerien der Uomini Illustri. Derartige Räume mit einer Portraittäfelung, unter der sich auch Gottfried Heinrich findet, gibt es in Schloss Beauregard an der Loire sowie in den Schlössern Gripsholm und Carlsberg in Schweden sowie im Haus des Offiziers. Weitere Portraits sind dem Typus der Ahnengalerie zuzuordnen.

Die Druckgraphiken geben die Gestalt meist nach Vorlagen reproduziert und damit vergröbernd wieder. Entsprechende Kupferstiche sind deutscher, italienischer, holländischer und französischer Provenienz. Die Darstellungen von Bart- und Haartracht sowie die Blessuren im Gesicht werden meist gleichartig wiedergegeben. Als Vorlage dienten nur wenige authentische Bilder. Die Zahl der Darstellungen im 17. und frühen 18. Jahrhundert sowie auch im 19 Jahrhundert ist sehr hoch - ein Indiz dafür, dass Gottfried Heinrich schon zu Lebzeiten und auch darüber hinaus berühmt war.

Büsten aus dem 19. Jahrhundert finden sich in der Ruhmeshalle zu München (Lossow) und auf dem Heldenberg in Kleinwetzdorf bei Wien. Ein Standbild Gottfried Heinrichs von Schimek ziert das Foyer des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien als Stiftung Kaiser Franz Josephs.

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