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25.11.2017 - 10:21

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Schlachten des Pappenheimers

Gottfried Heinrich beteiligte sich an vielen Schlachten. Erfolge auf militärisch-strategischem Gebiet förderten seinen Aufstieg, gaben aber ebenso Zeugnis von Zerstörungen der Städte und dem damit verbundenen Schicksal der Menschen.

Schon sein erster Einsatz in der Schlacht am Weißen Berge ließ den 26 - Jährigen die Gefahren des Kriegshandwerks spüren. Pappenheim kam als ligistischer Rittmeister im Reiterregiment Cratz zum Einsatz. Er erhielt dabei einen Degenhieb gegen die Stirn, der zu einer zeitlebens bleibenden Einkerbung führte. Daher rührt sein Spitzname „Schrammhanns“ oder „Schrammheinz“. Die Nacht nach dem Weißen Berge überlebte er nur, weil er von seinem Pferd gewärmt wurde. Nach dem Sieg der Liga über den "Winterkönig" konnte Pappenheim seiner Verletzungen wegen nicht am Beutemachen teilnehmen.

Erfolgreicher kämpfte er auf spanischer Seite im Veltlinerkrieg. In einer kombinierten Wasser- Land-Aktion eroberte Gottfried Heinrich am 21. September 1625 Verceia, was als einer der wenigen Erfolge der Spanier beim Friedensschluss von Monton mit den Franzosen berücksichtigt wurde. Nach seiner Rückkehr in bayerische Dienste, rang Pappenheim als Generalwachtmeister in den Schlachten von Eferding/Emling und Gmunden/Pinsdorf den Bauernaufstand im oberösterreichischen Hausruckvieriel blutig nieder.

Seinen strategischen Ideenreichtum bewies Pappenheim bei der Blockade von Wolfenbüttel. Weihnachten 1627 ergab sich die Stadt, weil Pappenheim den Fluss Oker aufstauen ließ und dadurch die Stadt flutete.

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