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4.2.2026 - 1:49

Einer der „schönsten Filme aller Zeiten“

„Der Leopard“ von Luchino Visconti

Förderverein für Kunst und Kultur

Er gilt nicht nur als einer der besten Filme, sondern ist auch wohl einer der längsten. Knapp drei Stunden Sitzfleisch müssen Sie aufbringen, um sich diesem opulenten Filmgenuss hinzugeben. Daher wird bei der Vorführung im K14 auch eine Pause eingelegt, in der man sich stärken kann.
Der italienisch-französiche Film „Der Leopard“ – auf italienisch „Il Gattopardo“ – von 1963 basiert auf dem berühmten Roman von Guiseppe Tomasi di Lampedusa über den Untergang der sizilianischen Aristokratie im späten 19. Jahrhundert. Mit dem Sieg der Revolutionäre um Garibaldi fällt das Königreich beider Sizilien an die Republik Italien. Der Jahrhunderte lang herrschende Adel kann sich gegen die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr aktiv zur Wehr setzen, Melancholie und Fatalismus greifen beim Fürsten Salina um sich, auch wenn noch einmal rauschende Feste gefeiert werden.
Dem damals Endfünfziger Luchoni Visconti gelang es als Regisseur, für diesen großen Ausstattungsfilm berühmte Darstellerinnen und Darsteller zu engagieren: Burt Lancaster spielte den Fürsten Salina, die jüngst verstorbene Claudia Cardinale die Bürgerstochter Angelica, Alain Delon den Revolutionär Tancredi. In der Filmkritik wird geschwärmt von der hervorragenden Besetzung, der brillanten Ausstattung, der imposanten Inszenierung, die eine ausgezeichnete Unterhaltung bietet, untermalt mit der berühmten epischen Ball-Sequenz von mehr als 40 Minuten.
Wegen der außerordentlichen Länge des Films und der halbstündigen Pause beginnt die Vorführung schon um 18 Uhr. Aufgrund des beschränkten Sitzplatzangebotes (im Winter steht nur der Barockraum im Obergeschoss zur Verfügung) bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung und verbindliche Reservierung unter Tel. 09143/6586 oder als E-Mail unter k14.pappenheim@web.de an die Vereinsadresse. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Als Vorbereitung für diese Filmereignis beschäftigt sich der Literaturkreis des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim am Vortag, Freitag den 30. Januar mit dem Roman von Tomaso di Lampedusa, auf dem der Film aufbaut. Der Schriftsteller stammte selber aus einer aristokratischen sizilianischen Familie. Sein einziger Roman Il Gattopardo fand aber keinen Verleger. Erst nach seinem Tod 1957 erkannte man die Bedeutung des Romans, der ein Welterfolg wurde.
Freitag, 30. Januar, 16 bis 18 Uhr, Literaturkreis
Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim
Samstag, 31. Januar, 18 Uhr, Filmvorführung
Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim
Beide Veranstaltungen sind frei, über Spenden für seine Arbeit freut sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim, Anmeldung für den Filmabend wegen der beschränkten Platzzahl erforderlich.

Donnerstag, 22. Januar 2026 09:53 Uhr | Alter: 13 Tage | Dieser Artikel wurde 596 mal gelesen


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